Quelle: MOZ vom 28.07.08
Kathrin Lietz, geborene Stauber, hat sich vor ihrem heutigen 40. Geburtstag "aus dem Staube" gemacht. Sie weilt mit der Familie für zwei Wochen zum Urlaub in Dänemark.
"Das hat aber nichts zu tun mit dem Wiegenfest." Fast entschuldigt sich "Staubi". "In der Ferienzeit sind wir meist an der Nordseeküste, machen unter anderem mit der Familie des Ex-Handballers Gerald Glief Urlaub, wandern viel, spielen Volleyball oder sind auf Inlineskatern unterwegs." Die Ex-Handballerin des ASK und FHC galt "immer als fleißige, zuverlässige Arbeitsbiene", urteilt der langjährige Cheftrainer Manfred Förster (70). "Geschätzt wurde Kathrin wegen ihrer ruhigen, zurückhaltenden Art. Sie stellte sich nie in den Vordergrund, machte aber jeden Spaß mit."
Die Abwehr-Organisatorin und Kreismitte-Spielerin ist gebürtige Berlinerin, wuchs in Dahlwitz-Hoppegarten auf, begann im Strausberger Trainingszent- rum mit dem Handball. 1982 kam sie an die Frankfurter Sportschule, hatte mit 17 Jahren ihren "Einstand" in der ersten Frauen-Mannschaft des ASK. "Das war bei der FDGB-Pokalendrunde in Frankfurt (Oder). Da kam mir das Verletzungspech von Marika Hoffmann-Ahrens zu Hilfe. Ich hatte zwar immer mit der ,Ersten' trainiert, bis dahin aber nur in der ,Zweiten' gespielt." ... weiterlesen