Letztes Heimspiel des Jahres
Das letzte Heimspiel des Jahres verlief für den Frankfurter HC ganz anders, als sich Mannschaft, Fans und Verantwortliche es gewünscht hätten. Mit dem SV Todesfelde . gastierte nicht nur der Tabellenführer der 3. Liga in der Brandenburg-Halle, sondern ein Team, das in dieser Saison kaum Schwächen zeigte Der FHC hingegen musste unter extremen Bedingungen antreten: Lediglich sechs Feldspielerinnen standen zur Verfügung - ein Zustand, der die Aufgabe gegen den Ligaprimus nahezu unlösbar machte. ... weiterlesen
Arnes, am Samstag trifft der FHC auf den ungeschlagenen und verlustpunktfreien Tabellenführer aus Todesfelde. Inwiefern ermöglicht die klare Außenseiterrolle deiner Mannschaft, befreit aufzuspielen?
Trotz der aktuellen Lage möchten wir betonen, dass wir weiterhin alles daransetzen, die kommenden Aufgaben bestmöglich zu meistern. Zwar können wir momentan relativ befreit aufspielen, doch mental ist die Situation extrem schwierig. Aufgrund der Personalsituation wissen wir, dass wir in vielen Partien als klarer Underdog antreten – eine Rolle, die für uns ungewohnt ist. Dennoch kann ich versprechen, dass die Spielerinnen, die auf der Platte stehen, alles geben werden. ... weiterlesen
Der SV Henstedt-Ulzburg hat gestern in der 3. Liga einen deutlichen und nie gefährdeten Heimsieg gefeiert. Mit 34:18 (18:6) setzten sich die Gastgeberinnen gegen den Frankfurter HC durch und untermauerten damit ihre Position im Tabellenmittelfeld. Während der SVHU weiterhin solide auf Platz 9 steht, bleibt der FHC nach der Niederlage auf Rang 12 und steckt im Kampf um den Klassenerhalt weiter fest.
Henstedt-Ulzburg legt den Grundstein früh
Schon in den Anfangsminuten wurde klar, dass Henstedt-Ulzburg den Ton dieses Spiels bestimmen würde. Die Gastgeberinnen agierten von Beginn an hochkonzentriert, aggressiv in der Abwehr und mit beeindruckender Zielstrebigkeit im Angriff. Die Deckung verschob stark, zwang den FHC zu hektischen Abschlüssen und erzwang zahlreiche technische Fehler.
Offensiv ließ der SVHU den Ball laufen, fand immer wieder freie Wurfpositionen und spielte mit einem hohen Tempo nach vorne. Bereits Mitte der ersten Halbzeit hatte sich das Team einen komfortablen Vorsprung herausgespielt. Frankfurt hingegen tat sich schwer, überhaupt in geordnete Offensivaktionen zu kommen.
FHC im ersten Durchgang überfordert – 18:6-Pausenstand
Der Frankfurter HC fand in den ersten 30 Minuten kaum Antworten auf die wuchtige Spielweise der Gastgeberinnen. Die wenigen sauber herausgespielten Chancen wurden häufig von der Henstedt-Ulzburger Torhüterin entschärft, die eine starke Leistung zeigte. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Keeperin funktionierte nahezu perfekt – ein Grund dafür, dass Frankfurt nur sechs Treffer vor der Pause erzielen konnte.
Mit dem klaren 18:6 zur Halbzeit war die Partie bereits früh entschieden.
Zweite Halbzeit: Frankfurt steigerte sich, SVHU bleibt klar überlegen
Nach der Pause präsentierte sich der FHC deutlich mutiger und strukturierter. Die Frankfurterinnen zeigten mehr Durchsetzungsvermögen, fanden bessere Lösungen im Angriff und konnten die Abwehr des SVHU häufiger in Bewegung bringen. Besonders Anika Mensing, die mit 6 Toren beste Werferin ihrer Mannschaft war, setzte wichtige Impulse. Auch Paula Förster zeigte mit ihren 4 Treffern eine energische Leistung und war ein Lichtblick im Spiel des FHC.
Doch trotz der Leistungssteigerung gelang es Frankfurt nicht, den Rückstand nennenswert zu verkürzen. Henstedt-Ulzburg blieb in allen Mannschaftsteilen stabil, hielt das Tempo hoch und blieb durchweg torhungrig. Auch breite Wechsel brachten keinen Qualitätsverlust – im Gegenteil: Der SVHU spielte über die gesamte Spielzeit konzentriert und konsequent weiter.
Henstedt-Ulzburg baut Vorsprung kontinuierlich aus
Je länger die Partie dauerte, desto klarer wurde das Kräfteverhältnis. Der SVHU nutzte Fehler des FHC immer wieder für schnelle Tore, während Frankfurt kaum Möglichkeiten fand, den Gegner unter Druck zu setzen. Henstedt-Ulzburg kontrollierte den Spielrhythmus, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und agierte mit einer beeindruckenden Effektivität im Abschluss.
Am Ende stand ein souveräner und in dieser Höhe verdienter 34:18-Erfolg, der die gute Form der Gastgeberinnen unterstreicht und den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter vergrößert.
Fazit
Der SV Henstedt-Ulzburg zeigte gestern eine der überzeugendsten Leistungen der Saison. Mit starker Abwehrarbeit, hoher Laufbereitschaft und konsequenter Chancenverwertung stellte die Mannschaft früh die Weichen auf Sieg.
Der Frankfurter HC hingegen hatte insbesondere im ersten Durchgang große Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Zwar zeigte das Team nach der Pause Charakter und offensiven Kampfgeist, doch insgesamt fehlte die Durchschlagskraft, um den SVHU ernsthaft zu gefährden.
Mit diesem klaren Ergebnis bleibt Henstedt-Ulzburg auf Platz 9, während der FHC als Tabellenzwölfter weiter um wichtige Punkte im Abstiegskampf kämpfen muss.
Am kommenden Wochenende erwartet der Frankfurter HC mit dem SV Todesfelde die nächste Herausforderung im letzten Heimspiel dieses Jahres.
3 Liga - Abstiegskampf
Im Abstiegskampf der 3. Liga musste der Frankfurter HC eine herbe 17:33-Niederlage gegen den Favorisierten SV Nord-Harrislee hinnehmen. Die Gäste, die aktuell einen starken 4. Tabellenplatz belegt, unterstrichen in Frankfurt eindrucksvoll ihre Form und ihrer Ambitionen in der oberen Tabellenregion. Für den FHC dagegen war es ein weiterer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.
Erste Halbzeit: Früher Bruch im Frankfurter Spiel
Der Frankfurter HC strartet engagiert, doch die technische und taktische Überlegenheit der Gäste machte sich schon früh bemerkbar. Nord-Harrislee agierte von Beginn an mit enormer Geschwindigkeit und hoher Effizienz im Abschluss.
Frankfurt hingegen hatte große Probleme im Spielaufbau. technische Fehler, hektische Abschlüsse und zahlreiche Ballverluste verhinderten, das der FHC ins Spiel fand. Besonders schmerzhaft war eine lange Phase ohne Torerfolg, während Nord-Harrislee Ball um Ball nutzte, um sich abzusezten.
So wuchs der Rückstand schnell und zur Halbzeit stand ein deutlicher 8:18-Pausenstand, der bereits wie eine Vorentscheidung wirkte.
Zweite Halbzeit: Nord-Harrislee bleibt dominant
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bid kaum. Der FHC kämpft zwar, doch die Abwehr der Gäste agierte kompackt, aggressiv und mit viel Bewegung. Nord-Harrislee zeigte, warum die Mannschaft verdient auf Platz 4 steht: temoreiches Spiel, klare Strukturen und eine beeindruckende Effektivität.
Besonders hervorzuheben ist Eike Hannemann,die mit 8 Treffern beste Werferin der Partie war und immer wieder Verantwortung übernahm.
Auch Cosima Herrmann, die 4 Tore beisteuerte und mit starken Eins-gegen-Eins -Spiel wichtige Impulse setzte.
Beide Sorgten dafür, das der FHC offensiv überhaupt im Spiel blieb - doch insgesamt reichte die individuelle Qualität nicht aus, um Nord-Harrislee ernsthaft in gefahr zu bringen.
Der Frankfurter HC dagegen hatte weirterhin Mühe, zu klaren Chancen zu kommen. Viele Angriffe verliefen im Sande, und die wenigen guten Möglichkeiten wurden vereitelt. So baute Nord-Harrislee den Vorsprung kontinuierlich aus, bis schließlich ein deutliches 17:33 auf der Anzeigetafel stand.
Bedeutung für den Abstiegskampf
Für den Frankfurter HC bedeutet dieses Ergebnis einen weiteren schweren Dämpfer. Gegen ein Top-4-Team wie Nord-Harrislee war man zwar nicht in der Favoritenrolle, doch die hohe Niederlage macht deutlich, dass die Mannschaft Lösungen und Stabilität braucht, um im Abstiegskampf bestehen zu Können.
Nord-harrislee wiederum festigte mit dem deutlichen Auswärtssieg seinen 4. Platz und dürfte mit dieser Form sogar noch einen Blick nach Oben richten.
Der Frankfurter HC musste am Wochenende eine deutliche Auswärtsniederlage beim SV Todesfelde hinnehmen. Nach einer kämpferischen ersten Halbzeit, in der die g Gäste phasenweise gut mithielten, setzte sich der Tabellenfavorit aus Schleswig-Holstein am Ende klar mit 33:23 durch.
Zu Beginn der Partie startete der FHC konzentriert und zeigte eine engagierte leistung. Die Mannschaft von Trainer Arne Cebic fand schnell in den Rhytmus, erspielte sich gute Chancen und blieb bis Mitte der ersten Halbzeit auf Tuchfühlung. Besonders Eike Hannemann war un dieser Phase kaum zu bremsen - mit ihren starken Einzelaktionen und insgesamt acht Treffern war sie einmal mehr die gefährlichste Spielerin im Angriff der Frankfurterinnen.
Kurz vor der Pause erhöhte der SV Todesfelde jedoch Das Tempo und nutzte einige Nachlässigkeiten des FHC eiskalt aus. Mit einen 16:12-Vorsprung gingen die Gastgeberinnn in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel verschärfte Todesfelde weiter das Tempo und zeigte, warum das Team zu den stärksten der Liga gehört. Frankfurt versuchte, mit Kampf und Einsatz gegenzuhalten, doch die Fehlerquote im Angriff stieg, und auch in der Abwehr fehlte mit zunehmender Spielzeit die nötige Konsequenz. So konnte sich Todesfelde Tor um Tor absetzen und den Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf zehn Treffern ausbauen.
Neben Eike Hannemann trugen sich auch Nioklina Todorovic und Kamila Szczecina mit jeweils vier Toren in die Torschützenliste ein. Trotz der am Ende klaren Niederlage zeigte der FHC über weite Strecken großen Einsatz und ließ die Köpfe nie hängen. Nun gilt es, die posetiven Ansätze - mitzunehmen und im kommenden Spiel wieder anzugreifen
ein Riesen Dank geht an unsere kleine Fangruppe die das ganze Spiel über unser Team angefeuert und lautstark unterstüztz haben
Am Kommenden Spieltag erwartet der Frankurter HC mit SV Nord-Harrislee die Nächste Herrausforderung
Der Frankfurter HC musste am Samstagabend eine deutliche Heimniederlage hinnehmen. Trotz einer überzeugenden ersten Halbzeit verlor das Team gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck am Ende klar mit 25:37 (14:14). Über weite Strecken der ersten 30 Minuten bot der FHC dem favorisierten Gegner aus Westfalen einen offenen Schlagabtausch, doch nach dem Seitenwechsel setzten sich die Gäste mit zunehmender Dominanz durch.
Die Gastgeberinnen erwischten einen guten Start in die Partie. Von Beginn an agierte Frankfurt konzentriert, spielte im Angriff strukturiert und nutzte seine Chancen effektiv. Besonders über den Rückraum und das Zusammenspiel mit dem Kreis gelang es dem Team, die Abwehr der Gäste mehrfach in Verlegenheit zu bringen. Die Defensive stand kompakt und zwang Bielefeld immer wieder zu schwierigen Würfen aus der Distanz.
Bis zur Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen. Der FHC zeigte sich kämpferisch und diszipliniert, während der TuS 97 zunehmend sein Tempospiel forcierte. In den letzten Minuten vor der Pause nutzten die Gäste einige Unkonzentriertheiten im Frankfurter Angriff, wodurch sie mit schnellen Gegenstößen zum Ausgleich kamen. Mit dem 14:14-Halbzeitstand ging es leistungsgerecht in die Kabinen – ein Ergebnis, das den couragierten Auftritt der Gastgeberinnen in den ersten 30 Minuten unterstrich.
Nach dem Seitenwechsel konnte der Frankfurter HC das hohe Niveau jedoch nicht halten. Bielefeld kam entschlossener aus der Kabine und erhöhte das Tempo deutlich. Der TuS nutzte konsequent jeden Ballverlust des FHC, um über die erste und zweite Welle einfache Tore zu erzielen. Frankfurt verlor im Angriff zunehmend die Ordnung, produzierte technische Fehler und ließ die nötige Präzision im Abschluss vermissen. Die Gäste zogen innerhalb weniger Minuten auf 16:23 davon – eine Vorentscheidung, von der sich der FHC nicht mehr erholen sollte.
Trotz personeller Wechsel und taktischer Umstellungen fand Frankfurt in der Defensive kein wirksames Mittel mehr gegen den druckvollen und variablen Angriff des TuS 97. Bielefeld spielte routiniert, nutzte die sich bietenden Räume konsequent aus und zeigte sich im Torabschluss äußerst effizient. Auch die Torhüterin der Gäste überzeugte mit mehreren starken Paraden, während beim FHC zunehmend die Kräfte schwanden.
Beste Spielerin auf Seiten des Frankfurter HC war Eike Hannemann, die mit sieben Treffern ihre Torgefährlichkeit unter Beweis stellte und in der Offensive immer wieder Verantwortung übernahm. Trotz des deutlichen Rückstands kämpfte die Mannschaft bis zum Schluss weiter und versuchte, das Ergebnis im Rahmen zu halten. Am Ende stand jedoch eine klare 25:37-Niederlage, die vor allem auf die schwachen zweiten Halbzeit zurückzuführen war.
Nach dem Spiel zeigten sich Trainer und Spielerinnen des FHC selbstkritisch, aber auch entschlossen. „Die erste Halbzeit war ordentlich. Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können. Nach der Pause haben wir aber zu viele Fehler gemacht und Bielefeld zu leichten Toren eingeladen", lautete das Fazit aus dem Frankfurter Lager.
Mit dieser Niederlage bleibt der FHC in der unteren Tabellenhälfte und wird nun versuchen, aus den gezeigten Stärken der ersten Halbzeit die richtigen Schlüsse zu ziehen. Der TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck hingegen bestätigt mit dem souveränen Auswärtserfolg seine gute Form und festigte seine Position in der Spitzengruppe der Liga.
Am kommenden Spieltag wartet mit dem SV Todesfelde die nächste Herausforderung.