Letztes Heimspiel des Jahres
Das letzte Heimspiel des Jahres verlief für den Frankfurter HC ganz anders, als sich Mannschaft, Fans und Verantwortliche es gewünscht hätten. Mit dem SV Todesfelde . gastierte nicht nur der Tabellenführer der 3. Liga in der Brandenburg-Halle, sondern ein Team, das in dieser Saison kaum Schwächen zeigte Der FHC hingegen musste unter extremen Bedingungen antreten: Lediglich sechs Feldspielerinnen standen zur Verfügung - ein Zustand, der die Aufgabe gegen den Ligaprimus nahezu unlösbar machte.
Trotz Minimal-Besetzung: FHC startet kämpferisch
Trotz dieser erschwerten Voraussetzungen ging der FHC mit großem Kampfgeist in die Partie. Die Verbliebenen Spielerinnen warfen sich in jeden Zweikampf, spielten mit viel Leidenschaft und versuchten, das Tempo der Gäste so lange wie möglich mitzugehen. die zunächst Nervenstärke im Abschluss bewiesen.
Besonders Paula Förster, die sich mit 8 Treffern zur besten Werferin des FHC aufschwung, und Kamila Szszechina mit 5 Treffern sorgten immer wieder für wichtige Impulse im Angriffspiel. Die Mannschaft zeigte trotz der personelle Notlage Moral und suchte nach Lösungen, um den Favoriten zunehmend zu fordern.
Todesfelde nutzte Kaderbreite konsequent
Ab Mitte der ersten Halbzeit jedoch wurde der Kräfteverschleiß beim FHC sichtbar. Der SV Todesfelde konnte nahezu ohne Leistungsabfall durchwechseln, tatktisch variieren und das Tempo immer weiter erhöhen. Frankfurt dagegen musste ohne Verschnaufpausen auskommen - eine herkulische Aufgabe gegen einen Gegner dieses Kalibers.
Folgerichtig zogen die Gäste bis zur Halbzeit auf 18:10 davon. Dennoch gab es anerkennden Applaus von den Rängen, denn die Zuschauer wussten sehr genau, unter Welchen Bedingungen ihre Mannschaft heute spielen musste.
Zweite Halbzeit: Todesfelde dominiert - Frankfurt kämpft weiter
Nach dem Seitenwechsel setzte Todesfelde seine spielerische Überlegenheit fort. Immer wieder gelang es den Gästen, durch schnelle Übergänge und Tempogegenstöße einfache Tore zu erzielen. Frankfurt hingegen musste jede Offensivaktion hart erarbeiten. Trotzdem gaben die Spielerinnen des FHC niemals auf und stemmten sich bis zum Schluss tapfer gegen die drohende deutliche Niederlage.
Am Ende stand ein klarer 38:17-Sieg- des SV Todesfelde auf der Anzeigetafel - ein Ergebnis, das den Spielverlauf und die Rahmenbedingungen wiederspiegelt. Für Todesfelde bedeutete der Erfolg die erneute Bestätigung ihrer dominanten Tabellenführung ( Platz 1). Frankfurt hingegen bleibt auf Platz 12, kann aber trotzdem der Niederlage selbstbewusstsein aus der gezeigten Moral und Geschlossenheit ziehen.
Ein emotionaler Abschluss des Heimspieljahres
Auch wenn das Ergebnis nicht den erhofften Abschluss des Handballjahres bedeutete, gab es am Ende anerkennende Worte von den Fans. Sie blieben nach dem Abpfiff in der Halle, applaudierten der Mannschaft und würdigten den außergewöhnlichen Kampfgeist der lediglich sechs einsatzfähigen Feldspielerinnen. Trainerteam und Verantwortlichen dankten dem Publikum für die lautstarke Unterstützung - bsonders in einem jahr, das sowohl sportlich als auch personell viele Herausforderungen bereithielt.
Nun richtet der FHC den Blick nach vorne: Mit hoffentlich wieder volleren Reihen soll im neuen jahr neuer Mut geschöpft und der Kampf um Wichtige Punkte fortgesetzt werden.
Am kommenden spieltag is der Frankfurter HC in Altenholz zu gast